AfD Kreisverband Biberach
 

 

 

„Humanitätsduselei“ –- Franz Werfel ahnte es schon 1946

Was zum „Sicheren Hafen Biberach“ zu sagen wäre

 

Der Sozialausschuss des Kreistages hat beschlossen, den Landkreis Biberach zum sicheren Hafen für im Mittelmeer aufgefischte Flüchtlinge zu machen. Nachdem sich die europäischen Staaten über Aufnahmequoten für solche Flüchtlinge nicht einigen konnten springt nun der Landkreis ein, auf Initiative des „Bündnisses für Toleranz und…“

Zwar wurden in der Diskussion Bedenken laut, aber die Bedenkenträger konnten sich nicht zu einem „Nein“ durch ringen und votierten für „Enthaltungen“.

Kann der Landkreis einen solchen Beschluss fassen? –natürlich nicht, und das wissen alle, gleichgültig, ob sie Juristen sind oder nur die Satzung des Landkreises gelesen haben oder im Gemeinschaftskundeunterricht aufgepasst haben - aber es ist doch ein so schöner Beschluss, der so viele Bürger glücklich machen wird, und wenn mal Moral vor Recht geht, dann kann das ja nicht verwerflich sein! Andere Landkreise werden sich anschließen, wer will schon bei einer so guten Sache abseits stehen? Gerade wir Deutschen……

Franz Werfel, bekannter österreichischer Schriftsteller, kannte seine Deutschen, sah schon 1946 voraus, was sich da im Landratsamt zusammenballen würde.

Stefan Aust, Chefredakteur der „Welt“, hat ihn vor kurzem in einem großartigen Artikel zitiert. Man muss nichts hinzufügen, man muss es nur Wort für Wort lesen.

„…Irgendwie hatte der österreichische Schriftsteller Franz Werfel im amerikanischen Exil einen guten Instinkt, als er in seinem Science-Fiction Roman „Stern der Ungeborenen“ (erschienen 1946) schrieb:

„Zwischen Weltkrieg Zwei und Drei drängten sich die Deutschen an die Spitze der Humanität und Allgüte. Der Gebrauch des Wortes ,Humanitätsduselei’ kostete achtundvierzig Stunden Arrest oder eine entsprechend hohe Geldsumme.

Die Deutschen und die Sucht, beliebt zu sein

Die meisten der Deutschen nahmen auch, was sie unter Humanität und Güte verstanden, äußerst ernst. Sie hatten doch seit Jahrhunderten danach gelechzt, beliebt zu sein. Humanität und Güte erschienen Ihnen jetzt der beste Weg zu diesem Ziel. Sie fanden ihn sogar weit bequemer als Heroismus und Rassenlehre... Sie waren die Erfinder der undankbaren Ethik der ‚selbstlosen Zudringlichkeit‘.

Zur Erholung hielten die Gebildeten unter den Heinzelmännchen philosophische Vorträge an Volkshochschulen, in protestantischen Kirchen und sogar in Reformsynagogen, wobei ihr eintöniges Thema stets der brüderlichen Pflicht des Menschen gewidmet war.

Ohne Pflicht ging’s nicht, wie ja die deutsche Grundauffassung vom Leben in der ‚Anbetung des Unangenehmen‘ bestand. Sie waren, mit einem Wort, echte Schafe im Schafspelz. Da sie aber selbst dies krampfhaft waren, glaubte es ihnen niemand, und man hielt sie für Wölfe.“

 

 

Wolfgang Mächler, Kreissprecher AfD Biberach

 

 

 

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