PRESSEMITTEILUNG 02/19

Biberach/Berlin/Halle: Nach dem Anschlag in Halle und im Kampf gegen rechts will das Kabinett das Waffenrecht verschärfen.


Künftig, wenn es nach der Meinung von Herrn Seehofer und Bündnis ´90 den Grünen geht, soll eine Erteilung der Waffenerlaubnis von einer Anfrage beim Verfassungsschutz abhängen.


Rebecca Weißbrodt, die selbst einem Schützenverein angehört, sieht diese Entwicklung mit Sorge: „Die Sportschützen, Sammler und Jäger werden hier unter Generalverdacht gestellt und kriminalisiert. Sie werden gegängelt; um weiter ihrem Sport, ihrem Hobby oder ihrer Arbeit nachgehen zu können.“


„Dabei ist doch jedem längst klar“, so Weißbrodt weiter, „dass Kriminelle und Amokläufer sich um das Waffenrecht überhaupt nicht scheren. Diese Personen agieren mit illegalen oder, wie der Täter in Halle, mit selbst zusammengebastelten Waffen.“


Die Sprecherin des Kreisverbands Biberach verurteilt einen generellen Verdacht gegen unbescholtene Bürger. Die zusätzliche Belastung durch Verschärfungen und immer höher werdende Auflagen bringen keinerlei Steigerung der Sicherheit, sondern nur eine weitere Beschneidung der Freiheitsrechte und sind wieder ein großer Schritt in Richtung des ohnehin fast gläsernen Schützen.


Rebecca Weißbrodt ist sich sicher: „Attentäter und sonstige kriminelle Taugenichtse lachen sich ins Fäustchen und den Rechtsstaat aus“. 


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